Hotel-Systemlandschaft: Wo pflegst du eigentlich deine Preise?

Mal ehrlich: Wenn dich jemand spontan fragt, wo ihr eure Zimmerpreise pflegt, kannst du die Frage in drei Sekunden beantworten?

Im PMS? Im Channelmanager? Im Revenue-Management-System? Oder doch irgendwo anders?

Wenn du kurz überlegen musst, bist du nicht allein.


Wenn Software plötzlich mehr Arbeit macht.

Wer heute ein Hotel oder eine Ferienunterkunft betreibt, arbeitet selten mit nur einem Programm. Buchungen, Preise, Gästekommunikation, Zahlungen oder Auswertungen, für fast alles gibt es eine eigene Lösung.

Das Problem: Viele Programme sind über die Jahre dazugekommen. Ein neues Tool hier, eine zusätzliche Schnittstelle dort. Irgendwann weiß niemand mehr genau, welches System eigentlich wofür zuständig ist.

Die Folge? Doppelarbeit, unnötige Kosten und Fehler, die sich leicht vermeiden ließen.

Nicht mehr Software, sondern die richtige!

Eine gute Systemlandschaft besteht nicht aus möglichst vielen Programmen.
Sie besteht aus den richtigen, gut abgestimmt.

Denn jedes Haus ist anders. Ein Apartmentbetrieb hat andere Anforderungen als ein Wellnesshotel oder ein Familienbetrieb mit Restaurant.
Deshalb gibt es keine Standardlösung, die für alle passt.

 

Ein typisches Beispiel: die Preispflege.

Die Zimmerpreise werden im Channelmanager geändert.

Kurz darauf überschreibt das PMS die Änderung.

Bei Anwendung eines Revenue-Management-System ist die Reihenfolge wiederum anders.

Am Ende weiß niemand mehr, welches System eigentlich "recht" hat.

Solche Situationen kommen häufiger vor, als man denkt und kosten jeden Tag wertvolle Zeit.

 

Zeit für einen kleinen System-Check:

Es lohnt sich, die eigene Softwarelandschaft regelmäßig zu hinterfragen:

  • Weiß jeder im Team, welches System welche Aufgabe übernimmt?

  • Gibt es Programme, die wir kaum noch nutzen?

  • Zahlen wir für Funktionen, die niemand verwendet?

  • Lassen sich Arbeitsschritte automatisieren?

  • Können neue Mitarbeitende schnell eingeschult werden?

  • Passt unsere Software noch zu unserem Betrieb?

  • Arbeiten alle Programme sauber zusammen?

  • Bekommen wir die Auswertungen, die wir wirklich brauchen?

Das PMS als Basis der Systemlandschaft!

Die Grundlage jeder guten Systemlandschaft ist ein leistungsfähiges PMS.
Darauf bauen alle weiteren Programme auf.

Viele Anbieter werben heute mit Komplettlösungen inklusive Channelmanager und zahlreichen Erweiterungen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht.

Nicht jeder Betrieb braucht jede Funktion. Und manchmal ist eine Kombination verschiedener Programme günstiger und besser auf die eigenen Anforderungen abgestimmt.

Unser Fazit:

Die Digitalisierung entwickelt sich rasant weiter.
Auch Künstliche Intelligenz wird künftig viele Arbeitsabläufe verändern.

Dennoch bleibt eine übersichtliche, effiziente und zukunftssichere Softwarelandschaft die Grundlage für einen erfolgreichen Betrieb.

Denn gute Software entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie optimal eingesetzt wird.

Und genau darum sollte es gehen: weniger Zeit vor dem Bildschirm und mehr Zeit für die Gäste.

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